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Zurück zum SolarlexikonPV-TechnikOktober 2024 · Archiv2 Min. Lesezeit

Repowering von PV-Anlagen

Veraltete oder defekte Komponenten tauschen, das Gesamtsystem optimieren: So wird eine Bestandsanlage wieder fit und rentabel für die nächsten Jahre.

KPKarsten PaulGeschäftsführung · 302 Wörter
Repowering-Projekt Güterfelde: voll belegte Hallendächer aus der Luft

Wenn Photovoltaikanlagen nicht mehr den prognostizierten Ertrag bringen, kann das mehrere Ursachen haben. Fehler oder Optimierungspotenziale werden durch einen Ertrags- und Anlagencheck analysiert und der Zustand der Anlage bewertet.

Nach Auswertung der Daten wird gemeinsam ein Konzept für die Modernisierung erarbeitet. Auch eine erforderliche Dachsanierung oder eine Havarie kann einen Rückbau und anschließenden Wiederaufbau der Anlage notwendig machen, dann bietet sich die Modernisierung gleich mit an: Fehlerhafte Komponenten werden getauscht, die Erträge erhöht, die Laufzeit verlängert.

1 · Warum ist Repowering sinnvoll?

Photovoltaikanlagen verlieren im Laufe der Jahre an Effizienz, durch technische Alterung, mechanische Abnutzung und fehlerhafte Komponenten. Für viele ältere Komponenten gibt es zudem keinen Hersteller-Support mehr.

Durch Repowering kann die Stromproduktion deutlich gesteigert werden: Neue Technologien bieten höhere Wirkungsgrade und erzeugen mehr Energie aus derselben Sonneneinstrahlung. Der Austausch verschlissener Komponenten verlängert zusätzlich die Lebensdauer der Anlage.

2 · So funktioniert Repowering

  1. Analyse und Bewertung der bestehenden Anlage: Eine umfassende Inspektion und technische Tests identifizieren Schwachstellen und Verbesserungspotenzial.
  2. Dachplanung und Design: Auf Basis der Analyseergebnisse wird die Anlage an moderne Standards angepasst.
  3. Umsetzung und Installation: Alte oder defekte Komponenten, etwa Wechselrichter oder Module, werden demontiert und durch neue ersetzt.
  4. Monitoring: Nach der Installation wird die Anlage kontinuierlich auf Modulebene überwacht, um die maximale Leistung sicherzustellen.

3 · Amortisation und Wirtschaftlichkeit

In der Regel kann sich ein Repowering in zwei bis fünf Jahren rentieren, abhängig von den spezifischen Bedingungen und der Effizienzsteigerung der Anlage. Eine genaue Kosten-Nutzen-Analyse hilft, die Wirtschaftlichkeit des Projekts zu verstehen und die optimale Investitionsentscheidung zu treffen.

4 · Wir beraten Sie gerne

Repowering bietet gesteigerte Energieproduktion und Kosteneinsparungen. Gleichzeitig muss gut abgewogen werden, ob es sich im Einzelfall lohnt und welche Amortisationszeit realistisch ist. Genau das rechnen wir mit Ihnen durch, bevor Sie entscheiden.

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